Sonntag, 26. Februar 2012

Ätherisches Öl der Zimtrinde

Zimt gehört zu der Pflanzenfamilie der Lauraceae  - Lorbeergewächse. Sowohl Cinnamomum verum als auch Cinnamomum Cassia werden zusammen als medizinische Zimtrinde angeboten. Während die chinesische Zimtrinde (Cinnamomum Cassia) eine bekannte Heilpflanze der Traditionellen Chinesischen Medizin darstellt, ist echte Zimtrinde (Cinnamomum verum) anderswo auf der Welt beliebter.[1] Zimt kommt vor in Sri Lanka, China, Magadaskar, Komoren, Seychellen, Vietnam, Indien, Burma, Indochina und Jamaika. Es ist eines der ältesten Gewürze. Sowohl aus der Traditionellen Chinesischen Medizin als auch dem indischen Ayurveda ist Zimt nicht wegzudenken. 

Weisser Kaneelbaum (Canella winterana)
Blattgold Dr.Becker ®

Weisser Kaneelbaum (Canella winterana)
Blattgold Dr.Becker ®

Cinnamonum verum

Das ätherische Öl der Zimtrinde wird durch Wasserdampfdestillation aus der Rinde gewonnen. Echte Zimtrinde enthält 0,5-2,5% ätherisches Öl mit der Hauptkomponente Zimtaldehyd (65-75%) und Eugenol (ca. 5%), Phenolcarbonsäuren und Gerbstoffe.[2] Chinesische Zimtrinde enthält einen höheren Anteil an Cumarin, das vor einiger Zeit im Verdacht stand die Leber zu schädigen, weshalb eine Warnung vor dem Verzehr von Zimtsternen herausgegeben wurde. 

Auch die Blätter der Zimtpflanze enthalten ätherisches Öl. Ätherisches Öl der Zimtblätter zeigt wirksame antimikrobielle Aktivität und besitzt einen großen Nutzen für die Gesundheit. Ätherisches Öl aus Zimtblättern unterscheidet sich in seiner chemischen Zusammensetzung leicht von dem ätherischen Öl der Zimtrinde. Es hat große Ähnlichkeit mit Nelkenöl, durch einen hohen Gehalt an Eugenol und einen geringeren Anteil an Zimtaldehyd. Der Duft des ätherischen Öls der Zimtrinde wird als Herznote bezeichnet und duftet kräftig, warm-würzig, süß.

Cinnamomum Cassia

Das ätherische Öl der Zimtrinde findet nicht nur Verwendung in der Duftlampe während der kalten Jahreszeit für weihnachtliche Duftmischungen. Es ist ein natürliches Allround-Talent das in der westlichen Pflanzenheilkunde vor allem zur Therapie von leichten krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden, Völlegefühl, Blähungen und Appetitlosigkeit  eingesetzt wird. Bei Appetitlosigkeit verschiedener Ursache wird empfohlen das ätherische Öl der Zimtrinde innerliche einzunehmen. Die Tagesdosis beträgt 0,05-0,2g ätherisches Öl. Das entspricht 2-3 Tropfen auf einem Löffel Rohrzucker 3xtgl. vor oder zu den Mahlzeiten.[3] Video zur Herstellung von Zimtschokolade.

Ätherisches Öl der chinesischen Zimtrinde

Nach ayurvedischer Auffassung beruhigt und stärkt Zimtrinde das Herz, erwärmt die Nieren, regt Kreislauf und Durchblutung an, verbessert die Stoffechselleistung und die Verdauung. Innerlich wird Zimtrinde auch im Ayurveda als Magenstärkendes Mittel eingenommen. Tee aus Zimtrinde gilt zudem als auswurffördernd und erwärmt den Körper im Froststadium einer Erkältung, ist mild Schweißtreibend, lindert Husten und asthmatische Beschwerden. Eine Paste aus Rindenpulver mit Wasser auf die Haut aufgetragen wirkt schmerzstillend.[4] Ergebnisse der Forschung der letzten Jahre haben noch weiter Aufschluss über die heilende Wirkung der Zimtrinde und des daraus gewonnenen ätherischen Öls gebracht.
Chinesische Zimtrinde

Blutzuckersenkung
Im Tierversuch verbessert ein Extrakt aus Zimtrinde den Glukosestoffwechsel und das Blutfett-Profil bei mit Fruchtzucker gefütterten Ratten. Erwachsene männliche Albino-Ratten wurden mit Extrakt aus Zimtrinde gefüttert während eine andere Gruppe von Ratten eine Kontroll-Diät ohne Zimtrinden-Extrakt erhielt. Die Behandlung wurde 60 Tage durchgeführt. Zimtrinde verhinderte erhöhte Blutfettwerte bei mit Fruchtzucker gefütterten Ratten und verbesserte die Glukosetoleranz. Die Ergebnisse der Studie zeigen eindeutig die Verbesserung des Zuckerstoffwechsels durch Zimtrinde bei den mit Fruchtzucker gefütterten Ratten.[5]

Es hat sich in Tierversuchen gezeigt, dass Zimtrinde die seit Jahrhunderten in der chinesischen Medizin verwendet wird Blutzucker- und Insulinspiegel beeinflussen kann. Aber die Frage der Aufnahme von Zimtrinde und ihr Einfluss auf den Nüchternblutzucker bei Menschen mit Typ 2 Diabetes mellitus und Prädiabetes blieb lange Zeit unklar. Es wurde im April 2011 das Ergebnis einer Studie der Universiät von Californien-Davis in den USA veröffentlicht die bestätigt, dass Zimtrinde zu einer messbaren Senkung der Nüchternglucose bei Menschen mit Typ 2 Diabetes oder Prädiabetes führt.[6]

Echte Zimtrinde

Darmkrebs-Prävention
Zimtrinde hat ein breit gefächertes Spektrum am pharmakologischen Wirkungen wie die Entzündungshemmung  und eine Verbesserung der Blutzirkulation. Zimtrinde übt zudem eine deutliche antioxidative Wirkung aus.[7]
Das Zimtaldehyd des ätherischen Öls der Zimtrinde aktiviert eine antioxidative Reaktion in Darmzellen Menschen. Das kolorektale Karzinom ist eine der Hauptodesursachen in den weltweiten Krebsstatistiken. Jüngste Untersuchungen legen nahe, dass eine Ernährung, die bestimmte Redox-sensitive Signalweg aktiviert eine vielversprechende Strategie zur Vorbeugung von Krebs beim Menschen, einschließlich des kolorektale Karzinoms ist. Bei der Suche nach Nahrungsmitteln mit vorbeugender Aktivität haben Forscher sich auf trans-Zimtaldehyd, den Schlüssel-Aromastoff im ätherische Öl der Zimtrinde, konzentriert. Sie konnten zeigen, dass trans-Zimtaldehyd ein Aktivator der Antioxidation in Darmzellen des Menschen ist. Zimtrinde ist ein derzeit noch unterschätzter Faktor bei der Vorbeugung von Darmkrebs.[8]

Ernährung
Chemische Konservierungsmittel wie Phosphat als Lebensmittelzusatzstoff haben auf die Gesundheit nachteilige Auswirkungen. Das ätherische Öl der Zimtblätter kann als natürliches Konservierungsmittel für Lebensmittel verwendet werden, indem es seine antibakterielle Wirkung entfaltet wenn dies erforderlich ist.[9] Ätherisches Öl von Zitronengras, Zimtblatt, und Basilikum ist eine geeignete und kostengünstige Methode, um Mikroorganismen, die eine Gefahr für die Verbraucher z.B. von nicht pasteurisierter Beerensäften sein können, zu beseitigen.[10] Die Wirkung des ätherischen Öls von Zimtrinde, Zimtblatt und Nelke gegen das Bakterium Listeria monocytogenes in Milch wurde untersucht und die Ergebnisse zeigten die Möglichkeit der Verwendung dieser drei ätherischen Öle in Milchgetränken als natürliche Antibiotika auf. Milchgetränke mit Zimt und Nelken werden weltweit verbraucht und haben in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen.[11]

Mundpflege
Die Wirkung von ätherischen Ölen in Kombination mit Mundspüllösung (Chlorhexidindigluconat) wurde getestet und es kam dabei heraus, dass das ätherische Öl der Zimtrinde eine hohe Wirksamkeit gegen Plaque aufweist, gefolgt von Manuka und Teebaum. Die Wirkung des ätherischen Öls in Kombination mit der Mundspüllösung richtete sich gegen den bakteriellen Biofilm der Bakterien S. mutans und L. plantarum. Die Menge an Mundspüllösung, die benötigt wurde, um eine Wachstumshemmung gegen die Bakterien im Zahnbelag zu erreichen, konnte um das 4 bis 10-fache reduziert werden, wenn die Mundspülllösung mit den ätherischen Ölen vermischt war. Es wird daraus geschlossen, dass ätherische Öle in der Entwicklung neuer Anti-Karies-Behandlungen eine Rolle spielen könnten.[12] 

Infektionen
Eine Analyse des wasserdampfdestillierten chinesischen Zimtöls (Cinnamomum Cassia) zeigte, dass das ätherische Öl wirksam bei der Hemmung des Wachstums von verschiedenen Bakterien ist, einschließlich Gram-positiven (Staphylococcus aureus), Gram-negativen (E. coli, Enterobacter aerogenes, Proteus vulgaris , Pseudomonas aeruginosa, Vibrio cholerae, Vibrio parahaemolyticus und Salmonella non typhymurium), Pilzen einschließlich Hefen (vier Arten von Candida, C. albicans, C. tropicalis, C. glabrata und C. krusei), filamentösen Schimmelpilzen (Aspergillus spp., Fusarium sp.) und Hautpilzen (Microsporum gypseum, Trichophyton rubrum und T. mentagraphytes). Die antimikrobielle Wirksamkeit des ätherischen Öls der chinesischen Zimtrinde weist Wirkungen eines Breitspektrum-Antibiotikums auf.[13]

Bakterienwachstum in einer Petrischale


Das ätherische Öl der Zimtrinde ist eines der am stärksten antibakteriell wirksamen Öle. Bei Mäusen, deren Lunge mit einem Virus (PR-8-Virus) infiziert wurde und die anschliessend  Inhalationen und Impfungen der Nase mit dem ätherischem Öl der Zimtrinde erhielten, betrug die Überlebensraten zwischen 70% bis zu 100%, im Gegensatz zu einer Überlebensrate von 20% in der unbehandelten Kontrollgruppe. Das Einatmen von Zimtaldehyd aus dem ätherischen Öl der Zimtrinde reduzierte die Viruslast nach der Infektion im Vergleich zu der unbehandelten Kontrollgruppe. Diese Erkenntnisse könnten als Grundlage für neue Medikamente gegen akute, virale Infektionskrankheiten der Atemwege von Nutzen sein.[14]

Die Ergebnisse einer anderen Studie zeigen, dass das ätherische Öl der Zitrone (Citrus limon) und des Ceylonesischen Zimts (Cinnamon zeylanicum) das Wachstum von Acinetobacter-Spezies unterdrückt.[15] Acinetobacter-Spezies verursachen Wundinfektionen, Lungenentzündungen und Meningitis. Sie sind in der Regel resistent gegen die Antibiotika Penicillin und Chloramphenicol.[16]


Einige traditionell verwendete und therapeutisch relevante ätherische Öle (Thymian, Eukalyptus, Zimtrinde, Nelken und Teebaum) wurden im Labor gegen Isolate von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) und methicillin-empfindlichen Staphylococcus aureus (MSSA) getestet. Das ätherische Öl von Thymian, Nelke und Zimt sowie deren Hauptkomponenten (Thymol, Carvacrol, Eugenol und Zimtaldehyd) erwies sich als aktiv gegen die genannten Bakterienstämme. Das ätherische Öl von Eukalyptus und Teebaum zeigte eine schwächere Aktivität.[17]

Zehn ätherischen Öle, Minze (Mentha spicata L., Lamiaceae), Ingwer (Zingiber officinale Rosc., Zingiberaceae), Zitrone (Citrus limon Burm.f., Rutaceae), Grapefruit (Citrus paradisi MACF., Rutaceae), Jasmin (Jasminum grandiflora L., Oleaceae), Lavendel (Mill., Lamiaceae), Kamille (Matricaria Chamomilla L., Compositae), Thymian (Thymus vulgaris L., Lamiaceae), Rose (Rosa damascena Mill., Rosaceae) und Zimt (Cinnamomum zeylanicum N. Lauraceae) wurden auf ihre antibakterielle Aktivitäte gegen Aknebakterien (Propionibacterium acnes) getestet. Das ätherische Öl von Thymian und Zimt hatte die allerbeste antibakterielle Aktivität gegen Aknebakterien. Auch Rose und Lavendel wiesen eine starke bakterizide Aktivität auf und waren in der Lage Aknebakterien innerhalb von fünf Minuten komplett zum Absterben zu bringen.[18]

Video über die Heilpflanze Thymian:




Echte Zimtrinde
Die Wirkung des ätherischen Öls der Zimtrinde ruft Veränderungen in der bakteriellen Zellwand von Pseudomonas aeruginosa und Staphylokokkus aureus hervor. Ätherisches Öl der Zimrinde schädigt ihre Zellmembran was zum Bakterientod führt.[19]

Unerwünschte Wirkungen
Zimtrindenöl eignet sich nicht zur inneren Anwendung in der Schwangerschaft da es zur Geburtseinleitung durch Wehenauslösung kommen kann.[20] Es sei denn die wehenstärkende Wirkung ist zur Geburtseinleitung erwünscht. 
Es sind Fälle von allergischer Kontakt-Dermatitis durch Zimt aufgetreten.Berufliche Kontaktallergie gegen Zimt ist selten, muss aber im Umgang mit Zimthaltigen Produkten in Betracht gezogen werden.[21] Ein Allergisches Kontaktekzem durch Zimt ist eine seltene Erkrankung. Produkte die ätherisches Öl der Zimtrinde enthalten, das als Aromastoff wegen des angenehmen Geschmacks und des Gefühls der Frische verwendet wird, können ein Auslöser sein. Es wurde ein Fall beschrieben in dem es durch ein Zimt-Kaugummi zu einem allergischen Kontaktekzem im Mund kam, was mit Schleimhautveränderungen einherging und durch ein brennendes Gefühl begleitet wurde. Die Behandlung bestand aus der Eliminierung des Allergieauslösers.[22]



Dieser Post könnte Sie interessieren:

Zimtschokolade aus der Aromaküche





Quellen:
[1] Ooi LS, Li Y, Kam SL, Wang H, Wong EY, Ooi VE. Antimicrobial activities of cinnamon oil and cinnamaldehyde from the Chinese medicinal herb Cinnamomum cassia Blume. Am J Chin Med. 2006;34(3):511-22.
[2] Schilcher, Kammerer. Leitfaden Phytotherapie. Urban & Fischer Verlag, 2. Auflage 2003. S.268
[3] Schilcher, Kammerer. Leitfaden Phytotherapie. Urban & Fischer Verlag, 2. Auflage 2003. S.524
[5] Kannappan S, Jayaraman T, Rajasekar P, Ravichandran MK, Anuradha CV. Cinnamon bark extract improves glucose metabolism and lipid profile in the fructose-fed rat. Singapore Med J. 2006 Oct;47(10):858-63.
[6] Davis PA, Yokoyama W. Cinnamon intake lowers fasting blood glucose: meta-analysis. J Med Food. 2011 Sep;14(9):884-9. Epub 2011 Apr 11.
[7] Chung JW, Kim JJ, Kim SJ. Antioxidative effects of cinnamomi cortex: A potential role of iNOS and COX-II. Pharmacogn Mag. 2011 Oct;7(28):314-9.
[8] Wondrak GT, Villeneuve NF, Lamore SD, Bause AS, Jiang T, Zhang DD. The cinnamon-derived dietary factor cinnamic aldehyde activates the Nrf2-dependent antioxidant response in human epithelial colon cells. Molecules. 2010 May 7;15(5):3338-55.
[9] Bouhdid S, Abrini J, Amensour M, Zhiri A, Espuny MJ, Manresa A. Functional and ultrastructural changes in Pseudomonas aeruginosa and Staphylococcus aureus cells induced by Cinnamomum verum essential oil. J Appl Microbiol. 2010 Oct;109(4):1139-49. doi: 10.1111/j.1365-2672.2010.04740.x. Epub 2010 Aug 19.
[10] Duan J, Zhao Y. Antimicrobial efficiency of essential oil and freeze-thaw treatments against Escherichia coli O157:H7 and Salmonella enterica Ser. Enteritidis in strawberry juice. J Food Sci. 2009 Apr;74(3):M131-7.  
[11] Cava R, Nowak E, Taboada A, Marin-Iniesta F. Antimicrobial activity of clove and cinnamon essential oils against Listeria monocytogenes in pasteurized milk. J Food Prot. 2007 Dec;70(12):2757-63.
[12] Filoche SK, Soma K, Sissons CH. Antimicrobial effects of essential oils in combination with chlorhexidine digluconate. Oral Microbiol Immunol. 2005 Aug, 20 (4) :221-5.
[13] Ooi LS, Li Y, Kam SL, Wang H, Wong EY, Ooi VE. Antimicrobial activities of cinnamon oil and cinnamaldehyde from the Chinese medicinal herb Cinnamomum cassia Blume. Am J Chin Med. 2006;34(3):511-22.
[14] Hayashi K, Imanishi N, Kashiwayama Y, Kawano A, Terasawa K, Shimada Y, Ochiai H. Inhibitory effect of cinnamaldehyde, derived from Cinnamomi cortex, on the growth of influenza A/PR/8 virus in vitro and in vivo. Antiviral Res. 2007 Apr;74(1):1-8. Epub 2007 Jan 26.
[15] Guerra FQ, Mendes JM, Sousa JP, Morais-Braga MF, Santos BH, Melo Coutinho HD, Lima ED. Increasing antibiotic activity against a multidrug-resistant Acinetobacter spp by essential oils of Citrus limon and Cinnamomum zeylanicum. Nat Prod Res. 2011 Dec 23. [Epub ahead of print]                                                                                                             
[16] http://de.wikipedia.org/wiki/Acinetobacter
[17] Horváth G, Jámbor N, Kocsis E, Böszörményi A, Lemberkovics E, Héthelyi E, Kovács K, Kocsis B. Role of direct bioautographic method for detection of antistaphylococcal activity of essential oils. Nat Prod Commun. 2011 Sep;6(9):1379-84.
[18] Zu Y, Yu H, Liang L, Fu Y, Efferth T, Liu X, Wu N. Activities of ten essential oils towards Propionibacterium acnes and PC-3, A-549 and MCF-7 cancer cells. Molecules. 2010 Apr 30;15(5):3200-10.
[19] Bouhdid S, Abrini J, Amensour M, Zhiri A, Espuny MJ, Manresa A. Epub 2010 Aug 19. Functional and ultrastructural changes in Pseudomonas aeruginosa and Staphylococcus aureus cells induced by Cinnamomum verum essential oil.
[20] Wabner. Beier. Aromatherapie – Grundlagen, Wirkprinzipien, Praxis. Urban & Fischer Verlag., 1. Auflage 2009. S.325.
[21] Ackermann L, Aalto-Korte K, Jolanki R, Alanko K. Occupational allergic contact dermatitis from cinnamon including one case from airborne exposure. Contact Dermatitis. 2009 Feb;60(2):96-9.
[22] Tremblay S, Avon SL. Contact allergy to cinnamon: case report. J Can Dent Assoc. 2008 Jun;74(5):445-61.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen