Sonntag, 26. Februar 2012

Eine Frühjahrskur richtig angehen

Schnell viel Gewicht zu verlieren ist nur kurzfristig erfolgreich. Um dauerhaft abzunehmen, ist es ratsam sich dafür Zeit zu nehmen und Geduld mit seinem Körper haben. Überflüssige Pfunde im Rahmen einer Frühjahrskur zu verlieren oder sich zumindest gesünder zu ernähren, das ist einer der häufigsten Vorsätze zum neuen Jahr. Die guten Vorsätze steigern die Motivation für das Vorhaben Frühjahrskur. 

Das Frühjahr ist zudem ideal dafür, weil der biologische Rhythmus das Vorhaben den Körper aus dem Winterschlaf zu holen unterstützt. Idealgewicht und eine gute Figur, das wünschen sich alle. Ein passender Beginn für eine dauerhaft gesündere Lebensweise stellt die Frühjahrskur mit natürlichen Mitteln und einer gesunden Ernährung dar. Eine Frühjahrskur kann ganz einfach selbst durchgeführt werden und braucht keine teuren Präparate, wenn man weiß was für den Körper im Frühjahr wohltuend ist.

Die Ernährung umzustellen, ungesunde Gewohnheiten zu verstehen und das Fehlverhalten zu verändern ist der erste Schritt. Darauf folgt die praktische Umsetzung des Gelernten während der Frühjahrskur, welche viel schwieriger ist als die bloße Einsicht etwas ändern zu müssen. Es ist gut sich gleichgesinnten Menschen die ebenfalls ihre ernährung umstellen wollen zum Gedankenaustausch anzuschliessen oder einen fachkundigen Therapeuten aufzusuchen, von dem man während einer Frühjahrskur Rat und Ermunterung einholen kann.

Exzessives Fasten oder gar Null-Diäten im Rahmen einer Frühjahrskur sind nicht das, was Ernährungswissenschaftler unter gesundem Essverhalten verstehen. Hungerkuren setzen zum einen den Körper unter Stress und bringen zum anderen das System von Hunger und Sättigung durcheinander.
Wahlplakat gegen Hunger Partei, Brotmuseum
Zu den wichtigsten Voraussetzungen, damit die Umstellung der Ernährung konsequent umgesetzt werden kann zählt die eigene Selbstwirksamkeitserwartung. Das bedeutet, nicht schnell aufzugeben, sondern eine positive Einschätzung der eigenen Kompetenz bezogen auf das Umsetzen einer Veränderung zu haben. Bei Rückschlägen braucht man nicht aufgeben, denn diese sind normal und gehören dazu.

Wer den Entschluss gefasst hat eineFrühjahrskur zu machen und dabei seine Ernährung dauerhaft umzustellen , der hat das Gelingen durch seine Selbstwirksamkeitserwartung selbst in der Hand. Sicher hat jeder Erfahrungen in Bezug auf Diäten gemacht oder von anderen gehört wie diese erfolgreich dauerhaft schlank geworden sind. Jedermann erlebt seine eigenen Körperzustände wie Hunger und Sättigung anders, die ihn zum Experten in Sachen Ernährung machen.

Ein weiterer Schritt zur erfolgreichen Frühjahrkur ist sich einen konkreten Handlungsplan aufzustellen bzw. aufstellen zu lassen. Das erste gesundheitsrelevante Ziel ist dann wahrscheinlich den Körper durch eine Frühjahrskur wieder fit zu machen, um eine dauerhaft gesündere Lebensweise zu erreichen. Ein Handlungsplan definiert konkret, wann und wie ein Verhalten ausgeübt werden soll z.B. „Nach dem Aufstehen koche ich mir einen Brennesseltee“ - „Das erste was ich nach dem Dusche tue ist meinen Bauch mit Grapefruitöl zu massieren“ - „Wenn ich die Küche betrete, gehe ich als erstes zum Obstkorb“ usw.

Handlungs- und Bewältigungspläne wirken jedoch erst dann, wenn jemand sich bewusst für ein Ziel entschieden hat. Die persönliche Überzeugung ist nicht unerheblich. Wie wirksam ist die Frühjahrskur und gibt es Nebenwirkungen? Schaffe ich das? Sind fragen mit denen jemand sich vor einer Frühjahrskur auseinandersetzt.

Für den begleitenden Arzt gilt es eventuelle Schwierigkeiten herauszufinden und diese mit dem Patienten gezielt zu bearbeiten, um den dauerhaften Erfolg einer Frühjahrskur sicherzustellen. Relevant ist wie jemand sein persönliches Risiko einschätzt, wenn er weitermacht wie zuvor und sich nicht an die Empfehlungen eines Arztes hält. 

Bestehen möglicherweise subjektive Theorien über Gesundheit und Krankheit, welche problematisch oder einschränkend wirken, weil sie nicht richtig sind? Solche Theorien könnte der Arzt zum Nutzen des Patienten hinterfragen und durch Überzeugungsarbeit Motivation schaffen. Beispiel: „Angenommen, sie hätten doch die Kraft dazu – was würden Sie tun, um es zu schaffen?“ – „Woher wissen Sie, dass dieses pflanzliche Präparat für Sie nichts bringt? Der der Aufwand einer Frühjahrskur es wert und das Wohlbefinden kann dadurch positiv verändert werden. 

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