Freitag, 3. Mai 2013

Deo Perfume Candy



„Deo Perfume Candy“ ist ein essbares Deo auf der Basis von Geraniol. Deo Perfume Candy wirbt damit die Lösung für Menschen mit starkem Körpergeruch zu sein, doch kein Arzt der Welt würde seinen Patienten guten Gewissens dazu raten täglich Süßigkeiten zu verzehren die Zucker, bzw. in der sugarfree Version Süßstoff, enthalten. Wer einen besseren Körpergeruch haben will, dem hilft auch eine gesunde und obstreiche Ernährung. Obst wie Ananas, Aprikose und Nektarine enthält ebenfalls Geraniol und haben gegenüber dem Deo Perfume Candy noch den Vorteil viele, gesunde Vitamine, Mineralien und Anti-Aging Phytostoffe zu enthalten. Nach dem Verzehr wird Geraniol über die Poren der Haut und über den Urin ausgeschieden. Auf der Haut hinterlässt Geraniol einen blumigen Duft, der an Rosen erinnert. In der Parfumerie wird Geraniol in Parfum als Zutat verwendet.

Deo Perfume Candy Blattgold Dr.Becker ®




Vorkommen von Geraniol

Geraniol ist ein flüchtiger Bestandteil in verschiedenen Blüten und Früchten.[1] Die Verbindung Geraniol ist z.B. in ätherischem Öl der Rose vorhanden. Geraniol kommt auch in ätherischem Öl von Citronella, Neroli, Palmarosa, Rosenholz, Petit Grain, Lemongrass, Rosengeranie und anderen vor.[2] Geraniol wurde ebenfalls als flüchtige Komponente von essbaren Früchten identifiziert. Es ist eine Komponente aromatischer Früchte z.B. von Ananas, Aprikose und Nektarinen. Frische Wurzelstöcke von Ingwer enthalten ebenfalls Geraniol.[3]

Das ätherische Öl der Rose enthält Geraniol Blattgold Dr.Becker ®


Geraniol in der Aromatherapie

Geraniol ist ein Monoterpenol und gehört zu den wichtigsten Komponenten in der Aromatherapie mit breitem Wirkspektrum und angenehmem Duft. In der Aromatherapie wird ätherisches Öl, welches Geraniol enthält, angewendet um die Seele und den Körper zu stärken und die Stimmung aufzuhellen. Das ätherische Öl der Rosengeranie enthält ca. 18 % Geraniol und hat entspannende und beruhigende Eigenschaften. Geraniol ist sehr gut hautverträglich, wodurch das ätherische Öl der Rosengeranie, in einem Basisöl verdünnt, bestens zur Hautpflege geeignet ist. Durch das Geraniol wirkt das ätherische Öl der Rosengeranie auch antimikrobiell, insbesondere gegen Aknebakterien und Haut- bzw. Nagelpilze.[4]



Therapeutischer Wert von Geraniol  
Geraniol bewirkte in einem Experiment eine Hemmung des Zellwachstums von menschlichen Dickdarmkrebs.[5] In weiteren Studien wurde Geraniol  Ratten vor und nach der Transplantation von Tumoren mit dem Futter zugeführt. Das Tumorwachstum von Haut- bzw. Lebertumoren wurde nachweisbar durch Geraniol im Futter unterdrückt.[6] Die Forschung ist jedoch noch nicht so weit, um Empfehlungen zum Verzehr von Geraniol gegen Krebs zu geben. Auf der anderen Seite kann es bei Menschen mit Überempfindlichkeit gegen den Bestandteil Geraniol oder beim Verzehr zu Großer Mengen Geraniol auch zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen.[7]





[1] [(1) Schlotzhauer WS et al; J Agric Food Chem 44: 206-9 (1996) (2) Chung TY et al; J Agric Food Chem 41: 1693-97 (1993) (3) Binder RG et al; J Agric Food Chem 37: 734-6 (1989) (4) Gomez E et al; J Agric Food Chem 41: 1669-7 (1993) (5) Nishimura O; J Agric Food Chem 43: 2941-5 (1995) (6) Takeoka GR et al; J Agric Food Chem 36: 553-60 (1988) (7) Takeoka GR et al; J Agric Food Chem 39: 1848-51 (1991) (8) Tatsuka K et al; J Agric Food Chem 38: 2176-80 (1990)]
[2] Fenaroli's Handbook of Flavor Ingredients. Volume 2. Edited, translated, and revised by T.E. Furia and N. Bellanca. 2nd ed. Cleveland: The Chemical Rubber Co., 1975., p. 215
[3] [(1) Chung TY et al; J Agric Food Chem 41: 1693-97 (1993) (2) Binder RG et al; J Agric Food Chem 37: 734-6 (1989) (3) Gomez E et al; J Agric Food Chem 41: 1669-7 (1993) (4) Nishimura O; J Agric Food Chem 43: 2941-5 (1995) (5) Takeoka GR et al; J Agric Food Chem 36: 553-60 (1988) (6) Takeoka GR et al; J Agric Food Chem 39: 1848-51 (1991) (7) Tatsuka K et al; J Agric Food Chem 38: 2176-80 (1990)]
[4] Wabner, Beier. Aromatherapie. Grundlagen, Wirkprinzipien, Praxis.  Urban & Fischer 1. Auflage 2009. S.173
[5] J Pharmacol Exp Ther. 2002 May;301(2):625-30.
Geraniol, a component of plant essential oils, sensitizes human colonic cancer cells to 5-Fluorouracil treatment.
Carnesecchi S, Langley K, Exinger F, Gosse F, Raul F.
[6] J Nutr. 1995 Nov;125(11):2763-7.
Geraniol, an inhibitor of mevalonate biosynthesis, suppresses the growth of hepatomas and melanomas transplanted to rats and mice.
Yu SG, Hildebrandt LA, Elson CE.

1 Kommentar:

  1. Eine sehr interessante und verlockende Idee, dieses "essbare Deo auf der Basis von Geraniol". Wenn es nach dem Erfinder gehen soll, dann würde dieses "Deo-Bonbon" nachhaltig in die Stoffwechsel- und Hormonprozesse so eingreifen, dass sich duftender Körpergeruch entfaltet. Wie hoch muß dazu die Dosierung von Geraniol gewählt werden, um das zu erreichen bzw. wie viele Deos muß man essen? Und ein isoliertes Geraniol, wie steht es um seine bio-chemischen Verträglichkeit...? Viele Fragen entstehen. Tägliche aromatische Körperpflege mit ÄÖ gepaart mit guten Nahrungsmitteln können den Körper auch sinnlich in Wohlgeruch hüllen.
    Das Produkt erscheint mir sehr "speziell"...

    AntwortenLöschen