Freitag, 10. Oktober 2014

Moderne Alchemie Teil 3: Sternstaubkraut und das Werschaf

Als Anhänger der modernen Alchemie kommt man in die seltsamsten Gegenden. Nach den Abenteuern in Himmelsrand und Sanktuario verschlägt es uns diesmal in die Welt von Divinity Original Sin auf der Suche nach dem ominösen Sternenstaubkraut.

Das gemeine Sternenstaubkraut (sternimus pulvis herba) nimmt in der modernen Alchemie eine Sondernrolle ein. Gegenüber den normalen Heil- und Giftpflanzen enthält Sternenstaubkraut echte magische Essenzen, die bei entsprechender Verarbeitung zur magischen Veredelung zahlreicher Gegenstände verwendet werden können.



Sternenstaub wächst bevorzugt an windgeschützten aber trotzdem sonnigen Plätzen und ist sehr gut an den goldgelben, sternförmigen Blüten erkennbar.

Sternenstaubkraut in seiner natürlichen Umgebung


Um die magischen Eigenschaften von Sternenkraut nutzbar zu machen, muss es vorher zerrieben und anschließend mit einem Trägerstoff (Mondstaub oder Knochenstaub) vermischt werden. Das Ergebniss wird im Volksmund Feenstaub (fatua pulvis) genannt. Nachzulesen in die "Die Geheimnisse der Schriftrolle II".

Auszug aus "Die Geheimnisse der Schriftrolle II"

Auszug aus "Die Geheimnisse der Schriftrolle II"


Wenn Feenstaub auf organisches Material wie Zähne, Geweihe, Klauen oder ähnliches aufgetragen wird, zieht die magische Essenz des Sternenkrauts ein und verleiht diesem einen leichte magische Aura. Wie im Bild am Beispiel einer Feder dargestellt.

Magische Konditionierung einer Feder durch Feenstaub


Viele dieser Gegenstände können kombiniert mit verschiedenen Kleidungsgegenständen besondere Effekte verursachen. Die gezeigte Feder verleiht z.B. einem ursprünglich recht schnöden Lederhelm von H&M einen nicht nur modischen Look, nein, auch das Schleichen wird mit diesem Helm deutlich vereinfacht. 

Lederhelm mit Federn


Herstellung und Eigenschaften eines Federhelms

Herstellung und Eigenschaften eines Federhelms



Neben der Anwendungen in der modernen Alchemie, besitzt das Sternenkraut noch eine weitere besondere Eigenschaft. Durch seine magischen Essenzen ist es fast das einzige Nahrungsmittel für magische Tiere und ist daher besonders gut geeignet um z.B. das legendäre Werschaf hervorzulocken. Das Werschaf (altdeutsch Wer = Mann, Mann-Schaf) wird nur in wenigen und größtenteils nicht verifizierten Berichten erwähnt.


Bericht über die Sichtung eines Werschafes (unbestätigt)



Nur in den abgelegensten Ecken des nördlichen dunklen Waldes kann es in seiner natürlichen Umgebung angetroffen werden. Es empfiehlt sich etwas frisches Sternenstaubkraut in der Nähe des dortigen Legendenbaumes zu verstreuen und anschließend auf sein Erscheinen zu warten. Bereits nach kurzer Zeit sollte es aus dem Gebüsch springen und sich über das Kraut hermachen. Neben der rein naturwissenschaftlichen Beobachtung lohnt es sich eine Probe der Werschaf-Wolle zu entnehmen. 

Werschaf in seiner natürlichen Umgebung




Bei richtiger Handhabung lässt sich die Wolle des Werschafs nach dem folgenden Rezept in einer Elementarschmiede zu einer wuschelig warmen Rüstung stricken.

Titelseite des Strickmusters für eine Werschafrüstung


Diese Rüstung zeichnet sich zwar nicht durch besondere legendäre Eigenschaften aus, kann aber aufgrund ihrer geschmeidig wuscheligen Eigenschaften trotzdem recht hilfreich sein. Insbesondere bei Extremwetterlagen hält sie schön warm und trocken.

Rüstung aus Werschaf-Wolle und ihre Eigenschaften




Ich hoffe meine Beobachtungen konnten euch helfen ein weiteres Wunder in der Welt von Divinity Original Sin zu entdecken.

Mit freundlichen Grüßen,

Euer Dr. Ben Becker.

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