Donnerstag, 17. März 2016

Naturheilkunde für Gelenke und Rheuma

Natürliche und unbedenkliche Arzneimittel aus dem Bereich der Naturheilkunde werden in der Therapie von Erkrankungen der Gelenke und Rheuma zunehmend zur Therapie eingesetzt.

Die klassischen Antirheumatika (NSAR) und die selektiven NSAR (Cox-2-Hemmer) sind nicht unbedenklich zur Langzeittherapie von Schmerzen, denn sie verursachen Nebenwirkungen wie Schleimhautschäden im Magen-Darm-Trakt, Blutungen und Geschwüre bzw. vermehrt kardiovaskuläre Nebenwirkungen.

Dabei gibt es natürliche Alternativen bei entzündlich-rheumatischen Gelenkbeschwerden. Meistens wirken die Präparate entzündungshemmend und reduzieren so die Schmerzen. Natürliche Arzneimittel für Gelenke und Rheuma schützen durch Antioxidantien die Gelenke und verbessern die Beweglichkeit.

Verletzungen von Gelenken, eine Überlastung der Gelenke, aber auch Stoffwechselkrankheiten können zu Gelenkverschleiß führen. Oft verläuft die Gelenkerkrankung über Jahre hinweg. Es kommt erst zum Entzündungsgeschehen, dann zu einem zunehmendem Funktionsverlust des Gelenkes mit Schmerzen. Im Folgenden sollen einige repräsentative, auf dem Foto gezeigte Präparate, vorgestellt werden, wie Brennnesselblätter, Vitamin E, Keltican, Arthri-Verlan.

Natulind, Mowivit, Keltican. 



Natulind
Brennnesselblätter sind aus der Begleittherapie rheumatischer Beschwerden nicht mehr wegzudenken. Der Wirkmechanismus ist gut untersucht. Brennnesselblätter wirken antientzündlich durch Caffeoylsäure und seltene ungesättigte Fettsäuren. Auch chronisch entzündliche Prozesse werden positiv beeinflusst. Gerne wird Brennnesseltee auch zur Entgiftung als Detox-Tee getrunken.


Video zu Brennnesseltee:


Mowivit
Vitamin E ist ein Vitaminpräparat und kein pflanzliches Arzneimittel, auch wenn Vitamin E in pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommt. Gute Quellen für Vitamin E sind kaltgepresste unraffinierte pflanzliche Öle, Nüsse, Samen, Butter und Eier. Der Hersteller des im Foto gezeigten Vitamin E Präparates schreibt zur Einnahme von Vitamin E bei Gelenkbeschwerden auf seiner Website
"Bei allen Entzündungen, z. B. auch Gelenkentzündungen, werden sehr viele freie Radikale gebildet. Diese können das Gelenkgewebe zerstören und Entzündungsprozesse weiter fortschreiten lassen. Auch die Gleitfähigkeit der Gelenkflüssigkeit kann vermindert sein. Deshalb sind entzündliche Gelenkbeschwerden äußerst schmerzhaft und schränken die Beweglichkeit erheblich ein. Vitamin E kann diese im Überschuss gebildeten freien Radikale neutralisieren. Dadurch stellt sich schnell ein Vitamin-E-Mangel ein. Gelenkbeschwerden mit entzündlichem Verlauf sind häufig begleitet von einem Vitamin-E-Mangel. Dieser Mangel kann ausgeglichen werden durch hochdosiertes Vitamin E. Dieses beseitigt den Mangel und kann daher Gelenkbeschwerden entgegenwirken. Die Entzündungsbereitschaft wird gesenkt, Schmerzen gelindert und dadurch die Beweglichkeit verbessert. "

Keltikan
Laut Website des Herstellers von Keltikan ist Keltican forte ein Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät). Keltican forte enthält die Wirkstoffkombination Uridinmonophosphat , Vitamin B12 und Folsäure. Hierbei handelt es sich nicht um ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel (Phytotherapeutikum), jedoch ist die Ernährungstherapie Teil der Naturheilkunde und die orthemolekulare Medizin eine ausgewählte komplementärmedizinische Richtung, weshalb ich das Präparat erwähnenswert finde. Die Orthemolekularmedizin folgt der Leitidee durch Einsatz von körperverträglichen Substanzen (Vitalstoffen) wie Vitaminen und Spurenelementen den Organismus zu regulieren. Es gibt positive Studien zu dem großen Thema Molekularmedizin, jedoch wird die Wirkung teilweise stark übertrieben dargestellt. Ein gutes Beispiel dafür ist z.B. Resverage mit dem Versprechen das Altern mittels Vitalstoffen umzukehren.... Link zum Artikel

Laut Hersteller ist Keltican forte für alle geeignet, die an Rückenschmerzen leiden, und bei denen eine Mitbeteiligung der peripheren Nerven nicht auszuschließen ist. Ausstrahlende Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Missempfindungen sind nur einige Anzeichen, die auf eine Schädigung von Nervenstrukturen hinweisen können. Keltican forte ist speziell auf die ernährungsmedizinische Behandlung von Wirbelsäulen-Syndromen, Neuralgien und Polyneuropathien abgestimmt. Aber auch bei anderen Nervenreizungen, die beispielsweise durch einen Bandscheibenvorfall, eine Bandscheibenvorwölbung oder eine Verkrampfung der Muskulatur ausgelöst werden, sind reparaturunterstützende Nährstoffe für geschädigte Nerven wichtig. Keltican forte bietet sich somit neben der allgemeinen Schmerzbehandlung als ergänzende Therapieoption an.

Arthri-Verlan
 ist eine ergänzende bilanzierte Diät, die speziell zur diätetischen Behandlung von entzündlich-rheumatischen Gelenkbeschwerden entwickelt worden ist. Die Tabletten enthalten laut Herstellerinformation ein Konzentrat der neuseeländischen Grünlippmuschel sowie die Antioxidantien Selen, Zink, Vitamin E und Vitamin C. Auch dieses Präparat kann bei degenerativen, schmerzhaften Gelenkerkrankungen den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen und den Einsatz von Schmerzmitteln deutlich reduzieren.

Arthri-Verlan - Präparat für Gelenke aus der Grünlippmuschel


Bei der Ernährung der neuseeländischen Maori spielt die Grünlippmuschel eine großeRolle. Maori haben bis ins hohe Alter nur wenig Gelenkprobleme. Die Grünlippmuschel enthält Glycosaminoglykane, z.B. Chandroitinsulfat, Glucosaminsulfat, Hyaluronsäure, die wichtige Bestandteile von Knorpel, Gelenkschmiere und Bindegewebe sind sowie Omega 3 Fettsäuren. Letztlich ist aber die Gesamtheit der Vitalstoffe der Grünlippmuschel ausschlaggebend.. Die knorpelstabilisierende Wirkung trägt zur Schmerzlinderung bei. Die Beweglichkeit und die Belastbarkeit werden verbessert. Aufgrund der Besserung der Beschwerden nehmen Patienten ihre sozialen Kontakte wieder auf und beginnen wieder sexuell aktiv zu werden.

Fazit
Das Ausmaß der therapeutischen Erfolge mit Naturheilmitteln ist nur schwer einzuschätzen und wird vielfach von den Betroffenen unterschiedlich bewertet. Sie scheinen einen positiven Erfolg auf chronische Gelenkerkrankungen zu haben. Naturheilmittel sollten therapeutisch eingesetzt werden, da durch sie oft der Bedarf an Schmerzmitteln reduziert werden kann und sie keine Nebenwirkungen haben. Naturheilkunde kann die Schmerzen der Gelenke lindern und die Beweglichkeit verbessern und sollte daher in der Therapie von Gelenkkrankheiten und Rheuma integriert werden. Insbesondere kann dem Wunsch des Patienten nach einem naturheilkundlichen Mittel und der Reduktion chemischer Schmerzmittel entsprochen werden.


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