Freitag, 10. November 2017

Harte Medizin versus ganzheitliche Heilung

Moderne Pharmakologie unterwirft mit Mathematik den Menschen einem Diktat der Strenge, indem sie mit naturwissenschaftlicher Klarheit nach den Regeln der Biochemie am Körper wirkt. Im Großen und Ganzen wird das von den Erdenkindern gewünscht, die sich eine effiziente Heilung durch Pharmaka ersehnen. Die Entfremdung und Entmenschlichung durch eine „Harte Medizin“ hat zu einem Gegentrend geführt. Der Besinnung auf ganzheitliche Heilmethoden und Achtsamkeit für den eigenen Organismus.
Moderne Pharmakologie ist ein harter Eingriff in den Körper des Menschen, der unnatürlich vor sich geht, weil scharf und exakt auf ein Leiden abgezielt wird.
Es sei nur kurz skizziert:
„Nicht einmal physikalische und chemische Lebensvorgänge verlaufen hundertprozentig. Die Lebensvorgänge zeichnen sich stets durch verwischte Ränder, durch ein Mehr oder Weniger aus. D.h. alle Urteile und Aussagen über sie haben den Charakter der Annäherung, der Regel, der bloßen Wahrscheinlichkeit gegenüber dem strengen Gesetz. Praktisch aber wird ständig unter Voraussetzung ganz bestimmter konkreter Maßstäbe geurteilt und gehandelt und damit trotz „Fließens der Wahrscheinlichkeiten“ eine bestimmte Wahrscheinlichkeit fixiert.“1
Nach dem Prinzip der Wahrscheinlichkeit und der Annäherung wirken Heilpflanzen, die sich gleichzeitig mit dem Homo sapiens entwickelten. Heilpflanzen wurden durch jahrtausende Jahre lange Auswahlprozesse durch den Menschen für gut befunden. Der Wirkstoffgehalt von Wildkräutern ist Schwankungen unterworfen, nach Wetter und Bodenbeschaffeneheit, auf dem sie wuchsen. Bei Heilpflanzen ist nicht die Rede von standartisierten Phytopharmaka, die auf einen konstanten Wirkstoffgehalt eingestellt werden. Sie werden teilweise nach dem Mondzyklus geerntet,
im Verstehen der Natur (Stichwort Demeter), wenn es um die „Energetik" geht. Im krassen Gegensatz geht es in der Pharmakologie um harte Zahlen und nicht um das Gefühl.

Mond   Blattgold Dr.Becker ®


In der Pharmakologie wird Statistik angewendet. Das Ziel der Statistik ist das Gefühl auszuschalten, um weg zu kommen von einer persönlichen Meinung, hinzu einem standartisierten Bewertungsverfahren. Wie sich dieser Einschnitt langfristig auf die Menschheit auswirken wird, bleibt abzuwarten. Wünschenswert ist ein Wandel in den Riesenansprüchen der Allgemeinheit, der bis hin zu dem Wunsch nach Unsterblichkeit durch die moderne Medizin hin reicht.



1 Schultz-Hencke. Lehrbuch der analytischen Psychotherapie. Georg Thieme Verlag Stuttgart - New York. 3. unveränderte Auflage. S.80

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